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Zeitstifter Preis

Der Zeitstifter Preis 2018

Im Oktober 2018 wurde im Endinger Bürgerhaus zum zweiten Mal der Zeitstifter Preis verliehen. 26 Vereine hatten sich mit ihren Projekten beworben. Die Jury, bestehend aus Freiamts Bürgermeisterin Hannelore Reinbold–Mench, Schriftführerin Ilona Fleig, Professor Dr. Berthold Dietz, dem 2. Vorsitzenden Meinhard Schamotzky, und Rektor a.D. Hermann Weiß, hatte es sich nicht leicht gemacht, unter so vielen Preiswürdigen einen Preisträger zu bestimmen. Doch letztendlich war der Sieger klar: Der Zeitstifter Preis 2018 ging an den Verein „Vörstetter Miteinander“.

In der Laudatio erläuterte Vörstettens Bürgermeister-Stellvertreter Dr. Thomas Schonhardt das vielfältige Wirken des Vereins. Er bringt drei bürgerschaftliche Arbeitsgruppen zusammen. „Wohnen und Leben im Alter und mit Behinderung“ hat ihr Vorrang-Ziel, ein Seniorenwohnheim für Menschen im Ort zu errichten, fast erreicht – in Kürze wird es, samt Begegnungsstätte für alle, eingeweiht. Dafür werden Spielnachmittage, Offene Bühne, Tanztees oder Vorträge organisiert. Die AG „Bürgertreff“ bereichert das Dorf mit Aktionen wie Pflanzentauschbörse, Dorf-Kino oder das „Verschdedder Groove“, auf dem sich musikalische und andere Talente aus dem Dorf präsentieren. Die AG „Bürger helfen Bürgern“ schließlich bringt Unterstützungsgesuche und Hilfsangebote zusammen, von der Begleitung zum Arzt über Sperrmüll-Raustragen bis hin zur Hausaufgaben-Betreuung ausländischer Schüler. Schonhardt freute sich darüber, dass der Preis in sein Heimatdorf gekommen war – „verdient hätte ihn aber jeder der weiteren 25 Bewerber“, sagte er. Überrascht und glücklich nahmen die Vorsitzenden Holger Lebender und Claudia Kettner Urkunde und 1.500 Euro Preisgeld entgegen.

„Kennen Sie Herrn Fusi? Es ist der freundliche Friseur von nebenan. Er hat einen Wellensittich, eine alte Mama und ein Geheimnis.“ In seiner Begrüßung bannte Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz das Publikum mit einem Auszug aus Michael Endes Buch „Momo“. Er überführte seine kleine Erzählung auf den zentralen Moment des Abends: „Sich für andere einsetzen ist anstrengend – und beglückend. Ich glaube fest daran, dass jeder, der Zeit stiftet, daraus einen Gewinn für sich selbst erzeugt. O gäbe es noch viele!“

Michael Kreis als aktueller Vorsitzender des SHF und Alfred Haas als dessen Gründungsvorsitzender gingen auf Vergangenheit und Zukunft des Vereins ein. Im Interview erzählte die Jury von ihrer Arbeit rund um den Preis. Durch das Programm führten gekonnt Fabian Greiner, Benedikt Sienz und Niko Moritz. Sie ließen in einer Aufzählung die Bandbreite der Bewerber 2018 erkennen: Menschen von hier setzen sich ein für Kulturförderung, Inklusion, Mobilitätsverbesserung, Tradition, Hilfe in schwierigen Lebenslagen, Rettungshunde-Ausbildung, Sport, Bildung und vieles mehr. Die Gruppe „Jazz oder nie“ sorgte für den passenden musikalischen Rahmen. Vor und nach der Preisverleihung konnten an zahlreichen Tischen im Saal die Bewerber sich und ihre Arbeit vorstellen. Die Bewirtung übernahmen die Landfrauen Kiechlinsbergen.


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